Die grosse Schönheit der deutschen Sprache ist die
Fähigkeit, komplizierte und unübersetzbare Ideen zu repräsentieren. Weil es
diese Fähigkeit gibt, ist Deutsch für Philosophen ideal. Die Sprache ist
flexibel und deswegen für die Nachdenklichkeit gut geeignet.
Englisch
ist gar nicht ähnlich. Man spricht mit kurzen wörter, und können deswegen
tüchtig sprechen, ohne die darüber Wörter zu stolpern. Jedoch finde ich es oft sehr erfrischend, die mehrdeutigkeit der Lesung zu wahren. Deswegen mag ich die
Werke des Schriftstellers William Faulkner, weil er diese mehrdeutigkeit am
bestern konservierte. Die Regeln der Sprache gelten für seine Prosa oft nicht,
und er schrieb lange und anschauliche Sätze, die traumliche Qualitäten haben.
Faulkner wurde im Jahr 1897 in Mississippi
geboren, und ist im Jahr 1962 gestorben. Er wurde im Süden den
Vereinigten Staaten geboren, und schrieb immer darüber. Sein Schreiben ist die
grundlegende Herkunft der “Südlichen Gotik.” Diese Gattung bringt mit sich das
Unheimliche und den Pessimismus, aber man kann auch im Schreiben von William
Faulkner eine feste Lebenslust finden, die in seine wallenden Schreibweise sich
ausbreitet. Die Romane The Sound and the
Fury und Absalom, Absalom! sind
sehr bekannt, aber seine andere Romane und Kurzgeschichte, die nicht so berühmt
sind, werden von mir sehr gut gefunden. Meine Meinung ist, dass die Kurzgeschichte
“A Rose for Emily” (1930) am besten ist.



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