Thursday, February 16, 2017

William Faulkner

Die grosse Schönheit der deutschen Sprache ist die Fähigkeit, komplizierte und unübersetzbare Ideen zu repräsentieren. Weil es diese Fähigkeit gibt, ist Deutsch für Philosophen ideal. Die Sprache ist flexibel und deswegen für die Nachdenklichkeit gut geeignet.

           
Englisch ist gar nicht ähnlich. Man spricht mit kurzen wörter, und können deswegen tüchtig sprechen, ohne die darüber Wörter zu stolpern. Jedoch finde ich es oft sehr erfrischend, die mehrdeutigkeit der Lesung zu wahren. Deswegen mag ich die Werke des Schriftstellers William Faulkner, weil er diese mehrdeutigkeit am bestern konservierte. Die Regeln der Sprache gelten für seine Prosa oft nicht, und er schrieb lange und anschauliche Sätze, die traumliche Qualitäten haben.


Faulkner wurde im Jahr 1897 in Mississippi geboren, und ist im Jahr 1962 gestorben. Er wurde im Süden den Vereinigten Staaten geboren, und schrieb immer darüber. Sein Schreiben ist die grundlegende Herkunft der “Südlichen Gotik.” Diese Gattung bringt mit sich das Unheimliche und den Pessimismus, aber man kann auch im Schreiben von William Faulkner eine feste Lebenslust finden, die in seine wallenden Schreibweise sich ausbreitet. Die Romane The Sound and the Fury und Absalom, Absalom! sind sehr bekannt, aber seine andere Romane und Kurzgeschichte, die nicht so berühmt sind, werden von mir sehr gut gefunden. Meine Meinung ist, dass die Kurzgeschichte “A Rose for Emily” (1930) am besten ist.



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