Sunday, April 16, 2017

Zwischen Held und Erzfeind

Die ganze menschliche Literatur besteht aus Urbildern, die altertümlich und instinktiv sind. Das Urbild des Geldes und seines bösen Erzfeindes ist eine dieser Urbilder. Die Menschen werden von dem Dualismus angezogen. Zum Beispiel drehen viele der häufigsten Religionen sich um den Dualismus. Das Christentum und der Zoroastrianismus sind zum Beispiel sehr dualistisch. Ich meine, dass es in der Natur der Menschheit ist, die Welt in Gruppen von zwei zu sehen. Es ist deswegen natürlich zu denken, das alles entweder gut oder böse ist, und Geschichten zu erzählen, die diese Aufteilung aufzeigen.



Ein sehr interessantes Beispiel dieses Konkurrenzkampfes zwischen einem Held und seinem Erzfeind ist das Beispiel von Holmes und Moriarty in der Buchreihe Sherlock Holmes. Sie sind ein sehr bekanntester Beispiel von einem Held und seinem Erzfeind. Dieser Konkurrenzkampf ist emblematisch für die durchschnittliche Gegensätzlichkeit. Holmes ist ein Kommissar der Polizei Londons, der eine Leidenschaft hat, gegen das Verbrechen und das Übel zu kämpfen. Sein Erzfeind, Moriarty, hat eine Leidenschaft nur Geld und Macht zu ansammeln. Die Geschichte von Bärlach und Gastmann ist natürlich nicht so einfach, und die Linien zwischen gut und böse sind in Der Richter und Sein Henker nicht so klar. Die grundsätzliche Hauptidee ist aber sehr ähnlich.

2 comments:

  1. Ich habe auch über Sherlock und Moriarty geschrieben! Große Köpfe denken ähnlich.

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  2. Ich stimme dir zu. Der Kampf zwischen Ahura Mazda und Angra Mainyu ist sehr ähnlich wie ein Prototypischer Konkurrenzkampf.

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