Wednesday, April 26, 2017

Der Schluss

Früher habe ich gedacht, dass der Name "Tschanz" wichtig war. Wir haben früher im Roman gelesen, dass der Mord Schmieds nur "Zufall" war, und "Chance" ist eine gute Wiedergabe von "Zufall." Vielleicht hat Dürrenmatt uns kleine Hinweise gegeben, dass Tschanz schuldig war. Der Schluss Der Richter und Sein Henker war sehr schön, weil es nicht einfach war. Man sieht eine Episode Law and Order um der Helden zu sehen, aber Dürrenmatt hat uns nur schwere Fragen gestellt. Als wir über Gastmann gelernt haben, war es natürlich zu vermuten, dass Bärlach den Mörder gefunden hat. Für einen Augenblick habe ich gedacht, das Alles einfach war. Jetzt verstehe ich, dass es wichtig zu untersuchen ist.



Natürlich haben wir die Zufriedenheit, dass Gastmann jetzt verhaftet wird. Wir verstehen aber, dass die Wahrheit des Mord Schmieds nie offenbart sein werden. Tschanz ist Selbstmord begangen und kann nicht mehr bekennen, und Bärlach lebt nur Jahr mehr. Nach des Todes Bärlachs wird die ganze Wahrheit mit ihm gegraben werden. Deswegen müssen wir fragen, ob Bärlach richtig war, jemanden zu verleumden, der von anderen Verbrechen schuldig war. Bärlach hat jedermann manipuliert, um seinen alten Erzfeind zu zerstören. Aber ich weiss nicht, ob Bärlach ein Held ist, weil er gegen einen Erzfeind kämpft. Die Polizei spielt eine Rolle. Die Polizisten sollen Verbrechen erlösen und verhindern. Bärlach hat diesem Mordfall aber nicht geholfen, und danach sollen wir Fragen, ob er auch Verbrecher ist. Hat er seine ganze Zivilcourage verwendet? Hat er einen personalen Streit erlaubt, die Wahrheit zu verdunkeln? War er richtig?

Ich habe keine Antwort vor.






Sunday, April 16, 2017

Zwischen Held und Erzfeind

Die ganze menschliche Literatur besteht aus Urbildern, die altertümlich und instinktiv sind. Das Urbild des Geldes und seines bösen Erzfeindes ist eine dieser Urbilder. Die Menschen werden von dem Dualismus angezogen. Zum Beispiel drehen viele der häufigsten Religionen sich um den Dualismus. Das Christentum und der Zoroastrianismus sind zum Beispiel sehr dualistisch. Ich meine, dass es in der Natur der Menschheit ist, die Welt in Gruppen von zwei zu sehen. Es ist deswegen natürlich zu denken, das alles entweder gut oder böse ist, und Geschichten zu erzählen, die diese Aufteilung aufzeigen.



Ein sehr interessantes Beispiel dieses Konkurrenzkampfes zwischen einem Held und seinem Erzfeind ist das Beispiel von Holmes und Moriarty in der Buchreihe Sherlock Holmes. Sie sind ein sehr bekanntester Beispiel von einem Held und seinem Erzfeind. Dieser Konkurrenzkampf ist emblematisch für die durchschnittliche Gegensätzlichkeit. Holmes ist ein Kommissar der Polizei Londons, der eine Leidenschaft hat, gegen das Verbrechen und das Übel zu kämpfen. Sein Erzfeind, Moriarty, hat eine Leidenschaft nur Geld und Macht zu ansammeln. Die Geschichte von Bärlach und Gastmann ist natürlich nicht so einfach, und die Linien zwischen gut und böse sind in Der Richter und Sein Henker nicht so klar. Die grundsätzliche Hauptidee ist aber sehr ähnlich.

Wednesday, April 12, 2017

Ein Bisschen über Kapitel 6

Was Tschanz getan hat war richtig. Der Hund war kein Streichelzootier, und wenn jemand etwas nicht gemacht hat, hätte Bärlach sterben können. Deswegen ist das Sterben des Hundes mir egal. Es wäre wahnsinnig, wenn Polizisten so vorsichtig sein müssten, dass sie die Kollegen nicht retten könnten.



Die Gleichgültigkeit Tschanzes war mir aber nicht egal. Ich verdächtige ihn, dass er die ganze Wahrheit seiner Beziehung mit Schmied nicht gesagt hat. Er ist zu schnell, Schlussfolgerungen zu ziehen, und es ist jetzt klar, dass er es kein Problem findet, Tiere und vielleicht andere Lebewesen umzubringen. Ich glaube auch, dass Kommissär Bärlich Tschanz auch verdächtigt. Bärlach sieht auf den ersten Blick ziemlich einfältig aus, aber ich denke, dass er etwas geplant hat, den Mörder zu finden. Vielleicht denkt er, dass Herr Gastman nur eine Ablenkung ist....




Tuesday, April 4, 2017

USW: Tagesschau in 100 Sekunden

Als Und So Weiter Aktivität habe ich auch drei "Tagesschau in 100 Sekunden" Programme angeschaut. Obwohl die Sprache sehr schnell und kompliziert war, habe ich gefunden, dass die Nachrichten nicht so schwierig zu verstehen sind, wenn man die wichtigste Wörter hört.  Das erste 100-Sekunden-Programm (25.04.2014) besteht aus vielen Nachrichten über den Kampf der Ukrainischen Regierung gegen bewaffnete pro-russische Separatisten im Osten Ukraine, über den Konflikt zwischen Israel und der palästinensische Autonomiegebiete, and über andere internationale Konflikte. 



Der Zweite (11.03.2014) handelt sich über den Besuch des Bundesaussenministers Steinmeier in den baltischen Staaten. Herr Steinmeier hat mit der Leiter der Baltischen Staaten gesprochen, um zu versprechen, dass Deutschland voll und ganz verpflichtet war, die Sicherheit und Selbständigkeit der ehemaligen Sowjetrepubliken zu schützen. Als ich den Dritten (12.05.2016)) gesehen habe, lernte ich über die Debatte über die Absetzung von Dilma Rousseff, die ehemalige Präsidentin Brazils. Dieses Program handelt sich auch über einen anti-Korruptionsgipfel in London und auch über einen Tarifkonflikt in der Metallindustrie. 



Jetzt denke ich, dass Programme wie Tagesschau sehr gute Werkzeuge, mit den man deutsche Vokabeln lernen kann. Es war möglich, diese Nachrichten zu verstehen, weil ich die Schlüsselwörter (“Tarifkonflikt,” “Separatisten,” usw.) verstehen konnte. Es war aber nicht immer einfach, diese Programme zu verstehen, weil die Nachrichtensprecher so schnell waren.



USW: Die Kannibalen

Am Donnerstag der 23. März bin ich nach das Brown Alumni Association gegangen, um einen Vortrag über dem Theaterstück Die Kannibalen von George Tabori zu sehen. Der Dozent dieses Vortrages war William Donahue. Ich habe diesen Vortrag interessant aber geheimnisvoll gefunden, weil ich kein Theaterstudent bin. Deswegen habe ich George Tabori gar nicht gekannt.



Die Kannibalen ist eine fantastische Darstellung des Lebens der Insassen im Konzentrationslager Auschwitz.



Die Kannibalen wurde in den 1960en Jahren geschrieben. Als das Theaterstück erstmal aufgeführt geworden ist, haben amerikanische Kritiker Die Kannibalen gehasst. Deutsche Kritiker und das deutsche Publikum haben das Stücke aber geliebt, und Tabori ist nach dem 1960er Jahren sehr bekannt geworden. Doktor Donahue hat gefragt, warum das passiert ist. Er denkt, dass Tabori erfolgreicher in Deutschland als in Amerika war, weil das deutsche Publikum eine dunkler Darstellung der Opfer der Nazis sehen wollte. Der Vortrag war interessant, und es ist mir eine Freude, dass ich gegangen bin.

Monday, April 3, 2017

USW: ,Aguirre, der Zorn Gottes' (1972)

Manche Filme sind lustig. Manche Filme sind komisch. Manche Filme sind ziemlich schaurig oder eklig. Es gibt aber wenige Filme die so wahnsinnig wie Aguirre, der Zorn Gottes (1972) von Werner Herzog ist. Das ist vielleicht natürlich, weil die Hauptfiguren der Produktion dieses Filmes (Werner Herzog und Klaus Kinski) verrückt und exzentrisch waren. Die Handlung Aguirres ist nicht außergewöhnlich. Der Film fängt nach der Eroberung des Inkareiches an. Aguirre (Kinski) ist einer der Hauptfiguren einer spanischen Expedition. Die Mitglieder dieser Expedition wollen El Dorado finden und plündern.



Diese Reise ist aber eine verdammte Expedition, und dieser Film ist komplizierter als diese kurze Handlung. Aguirre ist nicht die Geschichte El Dorados. Aguirre ist aber ein Spiegel, in dem man die natürliche Verdorbenheit der Menschen, und auch ein Proteststück gegen Kolonialismus. Obwohl die Soldaten des spanischen Reiches am Anfang denken, dass sie gegen das teuflische Heidentum kämpen werden, finden sie sehr früh, dass sie das Böse mit ihnen gebracht haben. Dieser Film ist ein Produkt der 1970er Jahren. Jeder, der von Dunkelheit und der Verdorbenheit der Menschen fasziniert ist, soll Aguirre, der Zorn Gottes sehen.

Monday, March 20, 2017

Jakob der Lügner

,,Schlimmer als die böse Tat ist das Bösesein.
Schlimmer ist es wenn ein Lügner die Wahrheit sagt, als wenn ein Liebhaber der Wahrheit lügt.”
-Dietrich Bonhoeffer

Vorstellen Sie sich, dass Sie total hoffnungslos seien. Vorstellen Sie sich, dass die ganze Welt so aussieht, als ob sie sich unter einem unvorstellbaren Druck setzen moche, um das Gedächtnis Ihres Lebens und das Leben Ihrer Vorfahren genau zu löschen. Das Blut Ihrer Brüder, deren Leben schon endete, schreit vom geschwärzten Erboden her, aber die Himmel hört nichts and sagt nichts, obwohl die Todesfuge immer wieder spielt, und lauter.  Sie wachen morgens auf und schlafen nachts ein, und die Erde steht immer in dieser furchterbaren Ewigkeit.


Dieses Bild war die Realität Millionen von Juden, die in jüdischen Wohnberzirken und Konzentrationslager verhaftet wurden während des Zweiten Weltkriegs. Sie waren die Opfer eines unvorstellbaren Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Obwohl sie nicht wissen können hätten, was alles in den Todeslagern passierte, viele wussten, dass sie nie sicher waren.


Wenn man diese Realität versteht, versteht man auch, warum Jakob Heyn, der Protagonist des Filmes Jakob der Lügner, der in einem kleinen jüdischen Ghetto lebt, lügen muss. Man soll die Wahrheit sagen und nie lügen, aber wenn deine ganze Gemeinde hoffnungslos ist, was muss man tun? In diesem Film entscheidet Jakob, falsche Hoffnung zu bauen, um das Leben der Anderen zu verbessern. Als Jakob im Präsidium der deutschen Militärpolizei auf einem Radio hörte, dass die Russen nah sind, wollte er am Anfang nichts darüber sagen. Die Hoffnungslosigkeit des Ghettos ist aber so gross, dass er sagt, dass er in Besitz einem Radio ist. Bald weisst das ganze Ghetto, dass Jakob verbotene Nachrichten hat.

Jakob lügt aber. Er hat kein Radio und weisst nichts. Obwohl die Hoffnung des Ghettos deswegen falsch ist, sieht Jakob, dass viele wieder Lebenslust haben, und das niemand sich deswegen umbringt.

Die Russen kommen natürlich endlich nie, und das ganze Ghetto wird von den Deutschen deportiert. Wir wissen nicht, was danach passiert. Vielleicht stirbt Jakob und das ganze Ghetto mit ihm. Vielleicht ist ihr Schicksal nicht am schlechtesten, weil sie eine kleine Hoffnung hatten.